3. Studiennothilfe Freiburg

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Bitte spenden: Förderverein Alumni Freiburg unterstützt „Studiennothilfe“ 

Ein Förderprogramm der Uni hilft Studierenden, die auch aufgrund der Corona-Krise in wirtschaftliche Not gekommen sind

Ob Kellnern im Café, Kassieren am Kinoschalter oder Kontrollieren von Veranstaltungstickets: Viele Studierendenjobs sind wegen der Ausbreitung von Covid-19 vorerst auf Eis gelegt oder ganz gestrichen worden. Für zahlreiche Studierende bedeutet dies, dass sie ihren Lebensunterhalt nicht mehr eigenständig sichern können und ihr Studium infolgedessen unterbrechen oder vielleicht sogar abbrechen müssen. Die Universität Freiburg will ihren Studierenden in dieser Notlage helfen und hat dafür in Kooperation mit Alumni Freiburg e.V. ein neues Förderprogramm, die „Studiennothilfe“, initiiert. 

Die finanzielle Unterstützung der Studiennothilfe beträgt bis zu 300 Euro pro Monat und kann für einen Zeitraum von bis zu drei Monaten gewährt werden. Die Fördersumme muss nicht zurückgezahlt werden. Antragsberechtigt sin

Foto: Harald Neumann

d alle Studentinnen und Studenten der Albert-Ludwigs-Universität, die ohne eigenes Verschulden in wirtschaftliche Not geraten sind. Der Alumni-Verein möchte mit dieser Spendenaktion in dieser schwierigen Zeit unseren Studierenden helfen. Niemand sollte dazu gezwungen sein, aus dieser Pandemienotlage heraus das Studium abbrechen oder langfristig unterbrechen zu müssen.

Ziel der Studiennothilfe ist es, existentielle Verdienstausfälle abzufedern und so das Fortsetzen des Studiums zu ermöglichen. Entsprechende Anträge können Studierende ab sofort beim Studierendenwerk Freiburg einreichen, das über personelle Ressourcen und die fachliche Expertise verfügt, um diese Darlehen an Studierende sachgerecht ausgeben zu können. Das Studierendenwerk verwaltet die Studiennothilfe eigenverantwortlich. Die Universität ist am Vergabeverfahren nicht beteiligt.

Der Förderverein Alumni Freiburg unterstützt die Studiennothilfe aktiv. „Wir bitten alle Alumnae und Alumni, mit einer Spende diese wichtige Aktion zu fördern und unseren Studierenden in ihrer Notlage zu helfen“, sagt Rudolf-Werner Dreier, Geschäftsführer des Vereins. 

Studiennothilfe – das Wichtigste in Kürze:

  • Das Programm ist, wie die Studienstarthilfe, eine Kooperation mit dem Studierendenwerk Freiburg-Schwarzwald. Bewerberinnen wenden sich deshalb direkt an das Studierendenwerk Freiburg – Schwarzwald.
  • Bewerben können sich ausschließlich Studierende der Universität Freiburg.
  • Die Studiennothilfe soll Phasen unverschuldeter finanzieller Schwierigkeiten überbrücken: Sie gewährt max. 300 € pro Monat über einen Zeitraum von max. 3 Monaten.
  • Die Mittel müssen nicht zurückgezahlt werden.
  • Die Förderung ist in besonders dringlichen und akuten Fällen und nur dann möglich, wenn andere Förder- und Unterstützungsmaßnahmen nicht in Frage kommen.
  • Die Studiennothilfe soll eine Brücke zu anderen, dauerhaften Finanzierungsmöglichkeiten darstellen. Daher sollten die Antragsteller darlegen, wie eine dauerhafte finanzielle Sicherung ihres Studiums aussehen kann. Hierbei stehen die Beraterinnen und Berater des Studierendenwerks zur Verfügung.
  • In den nächsten Wochen konzentriert sich der Förderzweck auf Studierende, die in besonderem Maße unter Verdienstausfällen in Folge der Corona-Pandemie leiden und keine Möglichkeit haben, diesen akuten Verlust auf andere Weise auszugleichen.
    Gemeinsam mit dem Studierendenwerk ergänzt und verstärkt die Universität Freiburg damit die Maßnahmen, die Land und Bund für die Zeit der Pandemie bereitgestellt haben oder bereitstellen werden.

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